Angststörungen bei Kindern: Erkennen und Behandeln
Angststörungen gehören zu den häufigsten psychischen Erkrankungen im Kindesalter. Sie äußern sich in übermäßigen Ängsten und Sorgen, die den Alltag der Kinder stark belasten können. Typische Symptome sind anhaltende Unruhe, Schlafstörungen, Vermeidungsverhalten oder körperliche Beschwerden wie Bauchschmerzen oder Übelkeit.
Behandlungsmöglichkeiten
Die Behandlung von Angststörungen bei Kindern setzt oft auf eine Kombination aus psychotherapeutischen Ansätzen und, wenn nötig, zusätzlicher Unterstützung durch Eltern oder Bezugspersonen. Die Therapie hilft Kindern, ihre Ängste zu verstehen und schrittweise zu überwinden. Sie lernen, sich ihren Ängsten in einem sicheren Rahmen zu stellen und alternative, weniger belastende Denk- und Verhaltensmuster zu entwickeln.
Zusätzlich können Entspannungstechniken und spielerische Methoden, die speziell auf Kinder abgestimmt sind, zum Einsatz kommen. In manchen Fällen kann auch eine medikamentöse Unterstützung in Erwägung gezogen werden, dies geschieht jedoch immer in enger Absprache mit den Eltern und einem Kinder- und Jugendpsychiater.
Frühzeitiges Erkennen und Handeln ist entscheidend, um die Lebensqualität der betroffenen Kinder nachhaltig zu verbessern. In unserer Praxis bieten wir eine einfühlsame und auf die individuellen Bedürfnisse des Kindes abgestimmte Behandlung an.