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Streik im öffentlichen Nahverkehr

Liebe PatientInnen,
Liebe Eltern,

bitte beachten Sie, dass es am 12.02.2025 aufgrund des Streiks im Frankfurter Stadtgebiet zu Einschränkungen im öffentlichen Nahverkehr kommen kann. Falls Sie uns mit der Ubahn erreichen, empfehlen wir Ihnen, sich vorher über Ihre Anreise zu informieren, um pünktlich in der Praxis anzukommen.

Herzlichen Dank,
das Praxisteam.

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Ab sofort: ADOS-2 Testungen

Endlich ist es uns in der Praxis nun möglich, selbst Testungen bei Verdacht auf eine Störung aus dem Autismus-Spektrum-Störung durchzuführen (FSK, ADI-R, ADOS-2). Termine sind auch kurzfristig möglich.

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Ihr Weg zu uns: Verspätungen im Bahnverkehr

Liebe PatientInnen,
Liebe Eltern,

bitte planen Sie am heutigen Tag (27.9) mehr Zeit für Ihre Anreise zu uns ein. Es gab einen Brand an der U-Bahnhaltestelle Höhenstraße, weswegen es zu Verkehrseinschränkungen rund um die Praxis kommt.

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Vortrag: Kindheit ohne Strafen

Am 19.09.2024 ist die Praxis in der Zeit von 9-12 Uhr geschlossen. Das Team bildet sich fort! Wir haben Julia Dick vom Elternkollektiv zu Gast, die uns über Strafen und Alternativen spannenden Impulse geben wird. Wir freuen uns, dieses Wissen mit in die Arbeit nehmen zu können.

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Angststörungen bei Kindern: Erkennen und Behandeln

Angststörungen gehören zu den häufigsten psychischen Erkrankungen im Kindesalter. Sie äußern sich in übermäßigen Ängsten und Sorgen, die den Alltag der Kinder stark belasten können. Typische Symptome sind anhaltende Unruhe, Schlafstörungen, Vermeidungsverhalten oder körperliche Beschwerden wie Bauchschmerzen oder Übelkeit.


Behandlungsmöglichkeiten

Die Behandlung von Angststörungen bei Kindern setzt oft auf eine Kombination aus psychotherapeutischen Ansätzen und, wenn nötig, zusätzlicher Unterstützung durch Eltern oder Bezugspersonen. Die Therapie hilft Kindern, ihre Ängste zu verstehen und schrittweise zu überwinden. Sie lernen, sich ihren Ängsten in einem sicheren Rahmen zu stellen und alternative, weniger belastende Denk- und Verhaltensmuster zu entwickeln.

Zusätzlich können Entspannungstechniken und spielerische Methoden, die speziell auf Kinder abgestimmt sind, zum Einsatz kommen. In manchen Fällen kann auch eine medikamentöse Unterstützung in Erwägung gezogen werden, dies geschieht jedoch immer in enger Absprache mit den Eltern und einem Kinder- und Jugendpsychiater.

Frühzeitiges Erkennen und Handeln ist entscheidend, um die Lebensqualität der betroffenen Kinder nachhaltig zu verbessern. In unserer Praxis bieten wir eine einfühlsame und auf die individuellen Bedürfnisse des Kindes abgestimmte Behandlung an.

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Therapieschulen: Tiefenpsychologie

Unser Praxisteam ist unterschiedlich ausgebildet: Wir haben sowohl tiefenpsychologische als auch verhaltenstherapeutische Kolleginnen im Team. Hier stellen wir Ihnen die Verfahren genauer vor. Heute: Tiefenpsychologie.

Was ist Tiefenpsychologie?

Tiefenpsychologie ist eine Form der Psychotherapie, die sich mit den tieferliegenden, oft unbewussten Prozessen in unserem Inneren beschäftigt. Sie basiert auf der Annahme, dass unsere Gedanken, Gefühle und Verhaltensweisen nicht nur von dem beeinflusst werden, was uns bewusst ist, sondern auch von unbewussten Kräften und Erinnerungen, die in uns verborgen liegen. Diese unbewussten Einflüsse können sich aus unseren frühkindlichen Erfahrungen, Konflikten und Beziehungsmustern entwickeln und unser gegenwärtiges Leben auf verschiedene Weise beeinflussen.

In der tiefenpsychologischen Therapie versuchen wir, diese unbewussten Prozesse besser zu verstehen und sie ins Bewusstsein zu bringen. Dadurch können wir Verhaltensmuster und Emotionen, die uns vielleicht belasten oder verwirren, besser verstehen und verändern.

Wie wirkt Tiefenpsychologie?

Die Wirkung der Tiefenpsychologie beruht auf dem Prozess des Erkennens und Verstehens. In der Therapie arbeitet man daran, tiefere Schichten der Psyche zu erkunden, um die Ursachen von psychischen Problemen oder belastenden Gefühlen aufzudecken. Der Therapeut oder die Therapeutin hilft dabei, vergangene Erlebnisse und verdrängte Gefühle zu verstehen, die im aktuellen Leben Stress oder Leid verursachen könnten.

Für Kinder und Jugendliche kann dieser Ansatz besonders hilfreich sein, da sie sich in einem Entwicklungsprozess befinden und tiefere emotionale oder psychische Themen möglicherweise noch nicht vollständig verarbeiten konnten. Indem wir zusammen an diesen Themen arbeiten, können wir alte Verletzungen heilen und neue, gesunde Verhaltensweisen und Denkmuster entwickeln. Bei jüngeren Kindern gelingt dies besonders gut indirekt über das therapeutische Spiel.

Ein wichtiger Teil der tiefenpsychologischen Therapie ist das therapeutische Gespräch, das wir bei Jugendlichen einsetzen. Hierbei wird in einer vertrauensvollen Umgebung über Gedanken, Träume, Erinnerungen und Gefühle gesprochen. Die Therapeutin hilft dabei, Zusammenhänge herzustellen und unbewusste Muster zu erkennen. Oft kann es auch hilfreich sein, kreative Methoden wie Zeichnen oder das Erzählen von Geschichten einzusetzen, um Zugang zu tieferliegenden Gefühlen und Gedanken zu finden.

Zusammenfassung

Die Tiefenpsychologie ist eine wirkungsvolle Methode, um das eigene Innenleben besser zu verstehen und zu heilen. Durch das Erkunden von unbewussten Prozessen können Kinder und Jugendliche lernen, mit ihren Emotionen besser umzugehen und gesunde Muster für ihr weiteres Leben zu entwickeln. Der Weg dorthin erfordert Geduld und Vertrauen, aber er kann zu einer tiefgreifenden Heilung und einem besseren Verständnis von sich selbst führen.

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Unser Angebot

Unser Team aus erfahrenen Therapeutinnen unterstützt  junge Menschen bei einer Vielzahl von Themen, darunter:

  • Ängste und Phobien: Wenn Sorgen oder Ängste den Alltag belasten.

  • Depressionen: Hilfe bei anhaltender Traurigkeit oder Antriebslosigkeit.

  • Verhaltensauffälligkeiten: Unterstützung bei Schwierigkeiten in Schule, Familie oder Freundeskreis.

  • Traumatische Erlebnisse: Bewältigung von belastenden Erfahrungen.

  • Entwicklungsprobleme: Beratung und Therapie bei Entwicklungsverzögerungen oder -störungen.

  • Familienkonflikte: Begleitung bei familiären Spannungen und Konflikten.

Unsere Arbeitsweise

In unserer therapeutischen Arbeit legen wir großen Wert auf einfühlsame und individuelle Betreuung. Jeder PatientIn ist einzigartig, daher passen wir unsere Therapieansätze den Bedürfnissen und Fähigkeiten der Kinder und Jugendlichen an. Wir arbeiten sowohl mit den jungen Patient*innen alleine als auch in enger Zusammenarbeit mit den Eltern oder Bezugspersonen.

Diagnostik

Eine fundierte Diagnostik ist der erste Schritt auf dem Weg zu einer erfolgreichen Therapie. Wir nehmen uns Zeit, um durch Gespräche, Fragebögen und, wenn nötig, spezielle Testverfahren ein umfassendes Bild von der aktuellen Situation Ihres Kindes zu gewinnen. Dabei ist uns ein vertrauensvoller und respektvoller Umgang besonders wichtig. Die Ergebnisse der Diagnostik helfen uns, gemeinsam einen individuell angepassten Behandlungsplan zu entwickeln, der die spezifischen Bedürfnisse und Stärken Ihres Kindes berücksichtigt.

Therapie für Kinder und Jugendliche

Kinder und Jugendliche stehen oft vor besonderen Herausforderungen, die sie nicht immer alleine bewältigen können. Ob es Schwierigkeiten in der Schule, soziale Probleme oder familiäre Konflikte sind – wir unterstützen dabei, die eigenen Stärken zu entdecken und neue Wege zu finden. In einem geschützten Rahmen bieten wir die Möglichkeit, über alles zu sprechen, was sie beschäftigt, ohne Angst vor Urteilen.

Elternarbeit und Beratung

Eltern spielen eine zentrale Rolle im Leben ihrer Kinder. Daher bieten wir zusätzlich Beratungsgespräche an, um Sie in Ihrer Rolle zu stärken und Ihnen hilfreiche Strategien im Umgang mit Ihrem Kind an die Hand zu geben.

Kontakt

Wenn Sie sich Sorgen um Ihr Kind machen oder merken, dass etwas nicht stimmt, scheuen Sie sich nicht, Kontakt mit uns aufzunehmen. Gemeinsam finden wir heraus, wie wir Ihnen und Ihrem Kind helfen können.

Wir freuen uns darauf, Sie und Ihr Kind kennenzulernen!

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Elternarbeit in der Kindertherapie

In unserer kindertherapeutischen Praxis legen wir großen Wert auf die Zusammenarbeit mit den Eltern. Elternarbeit ist ein zentraler Bestandteil der Therapie von Kindern, da sie den Heilungsprozess und die Entwicklung Ihres Kindes maßgeblich unterstützt.

Durch regelmäßige Gespräche und Beratungen möchten wir Sie als Eltern einbeziehen, um gemeinsam die bestmöglichen Lösungen für die Herausforderungen Ihres Kindes zu finden. Sie erhalten dabei Einblicke in die therapeutische Arbeit, praktische Tipps für den Alltag und Unterstützung im Umgang mit den Bedürfnissen Ihres Kindes.

Wir verstehen, dass jede Familie einzigartig ist. Deshalb passen wir unsere Herangehensweise individuell an, um eine vertrauensvolle und offene Kommunikation zu fördern. Unser Ziel ist es, nicht nur das Wohl des Kindes zu stärken, sondern auch die gesamte Familiendynamik positiv zu beeinflussen.

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ADHS Diagnostik

Die ADHS Diagnostik bei Kindern und Jugendlichen in unserer Praxis erfolgt in mehreren Schritten und orientiert sich an den wissenschaftlichen Leitlinien.

1. Psychotherapeutische Sprechstunde und Anamneseerhebung

In einem ersten Gespräch sammeln wir Informationen über die Entwicklungsgeschichte Ihres Kindes, frühere und aktuelle Verhaltensweisen, schulische Leistungen, familiäre Hintergründe und die medizinische Vorgeschichte. Hierbei wird auch die aktuelle Problematik besprochen und die spezifischen Symptome von ADHS abgefragt. Bei Kindern unter 10 Jahren führen wir das Erstgespräch nur mit den Eltern.

2. Fragebögen und standardisierte Tests

Um die Symptome genauer zu erfassen, werden standardisierte Fragebögen eingesetzt, die von Eltern, Lehrern und manchmal auch von dem Kind ausgefüllt werden. Zusätzlich können Tests zur Intelligenzdiagnostik, Konzentrations- und Aufmerksamkeitstests sowie Tests zur Erfassung von Lernstörungen durchgeführt werden. Diese Tests helfen uns dabei, ADHS Sympotme von anderen Störungsbildern abzugrenzen.

3. Verhaltensbeobachtung

Wir beobachten das Verhalten Ihres Kindes in der Praxis. Dies kann während der Tests, in Spielsituationen oder in strukturierten diagnostischen Situationen erfolgen. Das Verhalten Ihres Kindes in Bezug auf Aufmerksamkeit, Impulsivität und Hyperaktivität wird genau dokumentiert.

4. Informationen aus verschiedenen Lebensbereichen

Um ein umfassendes Bild erhalten wir zudem, wenn wir (mit Ihrem Einverständnis) Informationen aus unterschiedlichen Lebensbereichen des Kindes einholen:

  • Schule: Rückmeldungen von LehrerInnen über das Verhalten und die Leistung Ihres Kindes im Unterricht.

  • Familie: Berichte der Eltern über das Verhalten zu Hause und in der Freizeit.

  • Andere Betreuungspersonen: Informationen von weiteren Betreuungspersonen oder Hobbys, die das Kind regelmäßig besucht.

5. Differentialdiagnostik

Ein wichtiger Teil der Diagnostik ist die Differentialdiagnostik. Wir überprüfen, ob die Symptome nicht durch andere psychische oder medizinische Störungen erklärt werden könnten. Dazu gehören z.B. Angststörungen, Depressionen, Lernschwierigkeiten oder neurologische Erkrankungen.

6. Zusammenführung der Ergebnisse und Diagnose

Nach Abschluss der diagnostischen Maßnahmen werden alle Informationen zusammengeführt und analysiert. Wir besprechen die Ergebnisse ausführlich mit Ihnen in der Diagnostikvorstellung. Bei einer positiven Diagnose wird ein individueller Behandlungsplan entwickelt und Empfehlungen ausgesprochen.

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Öffnungszeiten in den Sommerferien

Die Praxis ist in den hessischen Sommerferien konstant besetzt, auch wenn einzelne Behandlerinnen im Urlaub sind. Wir können Ihnen also in dringenden Fällen ein zeitnahes Gespräch in unserer Sprechstunde anbieten. Zuvor vereinbarte Termine behalten ihre Gültigkeit.

Wir wünschen allen PatientInnen, Eltern und Kooperationspartnern gute Erholung und einen schönen Sommer!

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Vernetzung ist wichtig

Am vergangenen Wochenende haben wir unsere Kollegin Hilal Virit zu ihren 2 Buchveröffentlichungen und der Eröffnung der neuen Praxisräume beglückwünschen dürfen. Der Austausch und die Vernetzung mit anderen Praxen ist für uns immer bereichernd. Wir senden viele Grüße nach Neu-Isenburg und wünschen weiterhin gute Zusammenarbeit!

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Neue Gebührenordnung (GOP)

Die Beihilfestelle, die privaten Krankenkassen und unser Berufsverband DPTV haben einer Überarbeitung der Gebührenordnung für PsychotherapeutInnen (GOP) zugestimmt. Die offiziellen Ziffern und deren Bewertungen für psychotherapeutische Leistungen werden demnächst veröffentlicht. Erste Informationen finden Sie hier. Wir sind bei der Abrechnung unserer Leistungen an diese Gebührenordnung gebunden.

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Unser Qualitätsanspruch

Die Psychotherapieforschung entwickelt sich stets weiter, deswegen ist uns regelmäßige Fortbildung sehr wichtig. Darüber hinaus besprechen wir unsere Fälle anonymisiert nicht nur intern in der gemeinsamen Teamsitzung und Intervision, sondern holen uns auch regelmäßig externen Rat einer Supervisorin ein. Alles, damit wir unseren großen und kleinen PatientInnen bestmöglich helfen können.

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Kummer in Freundschaften

Wenn Beziehungen, ob romantisch oder freundschaftliche Beziehungen, in die Brüche gehen, trauern wir. Häufige Reaktionen darauf können Trauer, Wut, Einsamkeit und Hilflosigkeit oder Verzweiflung sein. Es wird eine Leere hinterlassen, die wir spüren. Freundschaftskummer darf sich genauso entsetzlich anfühlen wie der Liebeskummer. Nach einer Trennung fragt unser Umfeld ständig danach, wie es uns geht, ruft an, schreibt, schlägt Ablenkung vor. Wenn wir aber FreundInnen verlieren, ist dies meist kein großes Thema. Der Schmerz kann aber genauso stark oder sogar intensiver sein, wenn wir eine uns so nahestehende Person verlieren. Mit unseren engsten FreundInnen teilen wir unsere Gefühle und Gedanken, erleben viel gemeinsam und holen uns Ratschläge. Auch wenn es sich um plantonische Beziehungen handelt, spüren wir nicht weniger intensive Emotionen. FreundInnen, sind wie Familie, die wir uns selbst ausgesucht haben. Auf den Umgang mit Freundschaftskummer haben wir uns nicht schon durch etliche Filme oder Lieder vorbereiten können, man fühlt sich alleine mit dem Schmerz. Es ist wichtig, sich den Schmerz zu erlauben und auszuleben. Über den Trennungsschmerz sollte mit anderen gesprochen werden. Zudem könnte man einen Abschiedsbrief an die Person schreiben, in welchem man die Freundschaft wertschätzt und seine Gefühle reflektiert. Danach kann man entscheiden, ob man diesen Brief abschicken möchte oder einfach für sich geschrieben hat. Mit der Zeit wird die Trauer weniger und aushaltbar.

Ein Beitrag von Laura Kahl

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Zu Gast im ZEIT online Livetalk

Am 29.5.2024 spricht Lena Kuhlmann gemeinsam mit Pegah Meggendorfer von ZEIT Campus und ZEIT ONLINE über eine gelungene Study-Life-Balance. Die Veranstaltung findet online statt. Anmeldungen sind über den folgenden Link möglich.

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Fortbildung // Praxis geschlossen

Wir bilden uns stetig fort! Deswegen hat unsere Praxis am Mittwoch, den 08.05.2024 in der Zeit zwischen 9-13 Uhr geschlossen. Alle vereinbarten Termine ab 14 Uhr finden wie geplant statt.

Wir freuen uns auf einen interessanten und wichtigen Vortag zum Thema “Sexueller Missbrauch: Unsicherheiten reduzieren - Handlungsfähig bleiben” in Kooperation mit der Missbrauchsberatungsstelle Wildwasser e.V..

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Hat mein Kind ADHS?

Sie haben die Vermutung, Ihr Kind könnte unter einer Aufmerksamkeitsstörung leiden oder Sie wurden von der/m KlassenlehrerIn darauf angesprochen? Von einer hyperkinetischen Störung spricht man, wenn ein Mangel von Ausdauer bei Tätigkeiten, welche einen kognitiven Einsatz erfordern, sowie ein häufiger Wechsel von einer Aktivität zur nächsten, ohne etwas zu beenden, auffällt. Zudem kann es zu einer impulsiven, überschießenden Aktivität kommen. Hyperkinetische Kinder neigen zu Unfällen und zeigen sich wenig zurückhaltend Erwachsenen gegenüber. Bei Aufgaben lassen sie sich schnell ablenken, können sich nicht gut längere Zeit auf eine Sache konzentrieren. Es wird oft unüberlegt gehandelt und es fällt schwer, zu warten. Die Erkrankung beginnt in der Kindheit.

Wenn die Beschreibung auf Ihr Kind zutrifft, können Sie eine Diagnostik durchführen lassen. Mit speziellen Tests wird die psychische Verfassung untersucht. Wir setzen Intelligenz- und Aufmerksamkeitstest, aber auch Tests, welche die emotionale Verfassung betreffen, ein. Um das Kind nicht zu überfordern, finden mindestens zwei Termine mit dem Kind alleine statt. Ein erstes Gespräch findet mit den Eltern statt, um die Anamnese zu erfassen. In einem Abschlussgespräch werden die Befunde besprochen und Empfehlungen für den schulischen Kontext und den Alltag ausgesprochen.


Ein Artikel von Laura Kahl.

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